Themenmonate


Während der Studie findest Du hier jeden Monat spannende Informationen und Veranstaltungstipps zu einem Mobilitätsthema. Es geht zum Beispiel um Hitzewellen oder Verkehrssicherheit.

Brandenburger Tor mit Menschen auf Fahrrad, Roller und zu Fuß

März 2026: Studienergebnisse

Unser Forschungsjahr geht dem Ende zu: Sechs von sieben Befragungen sind bereits abgeschlossen, 14 Workshops in den Citizen Science Forschungsgruppen haben stattgefunden. 54 Forschungsmappen wurden gemeinsam mit den Citizen Scientists ausgewertet. Einen ersten Einblick in die Ergebnisse geben wir hier.


Die Studie soll neben der Forschung auch die Praxis bereichern: Über 150 politische Forderungen wurden aus den Studienmaterialien gezogen und mit den Citizen Scientists besprochen. Aktuell werden sie in einem Forderungspapier pointiert zusammengefasst, um sie am 27. März bei der Abschlussveranstaltung mit den Teilnehmenden, der Politik und der Verwaltung zu diskutieren. 

Februar 2026: Wie funktioniert der Wandel?

Damit sich alle Menschen gesund und umweltfreundlich fortbewegen können, muss sich vieles verändern: nicht nur unser Verhalten im Alltag, sondern auch die Planung von Straßen und Wegen, genauso wie Gesetze und Regeln. Dafür ist es wichtig, dass Staat, Unternehmen und Bürger:innen gut zusammenarbeiten. Doch wer genau sind diese Akteure? Und was hilft konkret, damit sich unsere Mobilität wirklich verändert? 

Rikscha transportiert zwei ältere Damen durch einen Park

Januar 2026: Geschichten des Gelingens

In diesem Monat wollen wir anhand einiger Beispiele zeigen, wie sich Bürger:innen erfolgreich für eine gerechtere Mobilität eingesetzt haben. Gerade in den aktuell herausfordernden Zeiten gehen positive Entwicklungen manchmal unter. Diese Erfolgsgeschichten können jedoch neue Wege aufzeigen und das zivilgesellschaftliche Engagement bereichern und inspirieren. Von den zahlreichen Errungenschaften stellen wir hier vier ausgewählte Beispiele vor. 

Foto: © Mit freundlicher Genehmigung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg, Fotograf: René Zieger. 

Straßen, Schienen und Radwege in Berlin 2017 in Quadratkilometern: 4,66 für Fahrräder. 8,29 für Schienen, 48,15 für Autos

Dezember 2025: Gerechtigkeit

Gerecht ist Mobilität dann, wenn es allen Menschen gleichermaßen möglich ist, sich selbstbestimmt und sicher fortzubewegen. Gleichzeitig sollte die Mobilität möglichst wenige ökologische Schäden verursachen. Doch wie lässt sich in Berlin die Gerechtigkeit der Flächenverteilung und anderer Mobilitätsaspekte beurteilen? Und welche weiteren Gerechtigkeitsfragen sind zu beachten, etwa wenn es um Kosten geht? 

Bild: Gesamtfläche der Radwege, Schienen und Straßen in Berlin inklusive Abstellflächen und Parkplätzen (Berlin 2017). 

Autos und Schornsteine sind Schadstoffquellen, gefährdet sind zum Beispiel Kinder, Ältere und Gehbeeinträchtigte

November 2025: Luftschadstoffe und die menschliche Gesundheit 

Die Auswirkungen von Luftschadstoffen betreffen ganz besonders Menschen mit Vorerkrankungen, ältere und sehr junge Personen, Schwangere und alle, die sich langsam fortbewegen. Diese besonders gefährdeten Personen sind in der Grafik in orange dargestellt. Es gibt viele Luftschadstoffe auf der Welt. Hier fokussieren wir uns auf vier von ihnen, die in Berlin eine relevante Rolle spielen. Wir stellen Grenzwerte und gesundheitliche Risiken vor. 

Frau und Kind gehen über einen Zebrastreifen

Oktober 2025: Sicher unterwegs?!

Zu Fuß, mit Fahrrad oder ÖPNV unterwegs zu sein ist umweltfreundlicher und gesünder. Trotzdem entscheiden sich viele Menschen für das Auto. Ein wichtiger Grund dafür ist die Verkehrssicherheit: Gerade Kinder, ältere Menschen oder Personen mit Beeinträchtigung fühlen sich auf dem Fahrrad, mit dem Rollstuhl oder zu Fuß im Straßenverkehr oft unsicher. Was muss sich ändern, damit wir alle sicher unterwegs sein können?

5 Dimensionen des Engagements für gesunde, gerechte Mobilität. Text-Fassung der Grafik ist im Themenmonat verlinkt.

September 2025: Engagement für eine bessere Mobilität 

Engagement kann in Initiativen, Projekten oder Vereinen stattfinden, aber auch in persönlichen Gesprächen oder am Arbeitsplatz. Viele Menschen nutzen diese Möglichkeiten, um die Gesellschaft mitzugestalten. Wer sich zivilgesellschaftlich engagiert, setzt sich aktiv für Themen wie das Gemeinwohl, soziale Teilhabe, Umwelt- und Naturschutz oder auch für eine bessere Mobilität ein. Der Themenmonat beschreibt, was Menschen dazu motoviert und warum es für manche schwerer ist als für andere.

Tipp: Wir bieten eine Übersicht von Möglichkeiten, sich für gute Mobilität in Berlin zu engagieren. 

Blick von oben auf die Stadt mit Maßnahmen zum Hitzeschutz.

August 2025: Mobil trotz Hitze?

Viele Menschen freuen sich über warme Sommertage, anderen jedoch machen die steigenden Temperaturen zu schaffen. Hitze hat vor allem gesundheitliche Effekte, aber sie verändert auch die Mobilität. Unsere Forschungsgruppe Stadtklima hat viele interessante Fragen zum Thema Hitze gesammelt. Einige werden wir in der Hitzebefragung adressieren, andere wollen wir schon diesen Monat beantworten: Wie wirkt sich Hitze auf den Menschen aus? Wie können wir uns vor Hitze schützen und mobil bleiben?

Juli 2025: Das Stadtklima

Das Klima in der Stadt – also das Stadtklima – ist anders als im Umland. Warum? Es gibt viel mehr Gebäude und Straßen. Außerdem gibt es mehr Wärmequellen, Schornsteine und Autos, die Luftschadstoffe ausstoßen. All diese Faktoren verändern zum Beispiel, wie warm es ist, wie viel es regnet oder schneit, wie stark der Wind weht und wie sauber die Luft ist. Der Themenmonat erläutert sieben Faktoren und stellt Lösungsansätze für ein besseres Stadtklima vor. 

Donut-Modell mit gerechter Lebensweise innerhalb sozialer und planetarer Grenzen

Juni 2025: Ein gerechter Wandel der Mobilität

In unserer Studie geht es um gesunde und gerechte Mobilität. Doch was heißt „gerecht“? Wir stellen dazu ein besonders wichtiges Modell aus der Nachhaltigkeitsforschung vor: das Donut-Modell. Es zeigt, wie ein gutes Leben für alle möglich ist, ohne dabei die ökologischen Grenzen des Planeten zu überschreiten. Deutlich wird: Mobilität muss so gestaltet sein, dass sie die Bedürfnisse aller Menschen erfüllt und eine gesunde Umwelt auch in Zukunft erhält. 

Straßen-Szene mit Darstellung von gesundheitlichen Risiken

Mai 2025: Mobilität und Gesundheitsrisiken 

Damit wir gemeinsam an einer gesunden und gerechten Mobilität für alle forschen können, schauen wir uns zuerst an, welche gesundheitlichen Risiken es im aktuellen Verkehrssystem gibt.

Das Kapitel beschreibt auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen folgende Risiken: Luftverschmutzung, Lärm, fehlende Barrierefreiheit, Kollisionen mit Personenschaden, Bewegungsmangel und Flächenversiegelung. Zuletzt geht es auch um Lösungsansätze. 

Veranstaltungsort eines Auftakttreffens: Auf den Stühlen liegen Klemmbretter mit Infomaterialien für die Teilnehmenden bereit

April 2025: Was bewegt Dich? 

Los ging es im Anfang bis Mitte April mit den Auftakttreffen. Es gab insgesamt 18 Auftakttreffen an verschiedenen Orten in Berlin. Alle Teilnehmenden suchten sich einen dieser Termine aus. Es war der Startschuss für ihre Zeit als Citizen Scientists in „Mobil auf Deine Weise“.

Bei den Treffen ging es darum, sich kennenzulernen und sich in den Studienablauf einzufinden. Danach folgte der erste von fünf Fragebögen in der Studie. Ziel des Themenmonats ist es, sich noch einmal neu mit der eigenen Mobilität auseinanderzusetzen: Was bewegt mich bei diesem Thema?