Themenmonat März: 
Studienergebnisse 

Was haben wir herausgefunden? 

Unser Forschungsjahr geht dem Ende zu: Sechs von sieben Befragungen sind bereits abgeschlossen, 14 Workshops in den Citizen Science Forschungsgruppen haben stattgefunden. 54 Forschungsmappen wurden gemeinsam mit den Citizen Scientists ausgewertet. Einen ersten Einblick in die Ergebnisse geben wir hier.

Die Studie soll neben der Forschung auch die Praxis bereichern: Über 150 politische Forderungen wurden aus den Studienmaterialien gezogen und mit den Citizen Scientists besprochen. Aktuell werden sie in einem Forderungspapier pointiert zusammengefasst, um sie am 27. März bei der Abschlussveranstaltung mit den Teilnehmenden, der Politik und der Verwaltung zu diskutieren. 

Brandenburger Tor mit Menschen auf Fahrrad, Roller und zu Fuß

1. Erkenntnisse aus der Basisstudie  

Die Auswertung der Befragungen ist in vollem Gange. Zwei ausgesuchte Kernergebnisse sollen hier präsentiert werden. Erstens war ein Ziel der Studie, die Berliner Stadtgesellschaft möglichst in ihrer Diversität und ihren unterschiedlichen Bedarfen abzubilden. Ob dies gelungen ist, zeigt ein Blick in die Soziodemografie der insgesamt 217 Menschen, die an unserer Studie teilgenommen haben.

Abbildung 1 und 2: Soziodemografische Eigenschaften der Teilnehmenden. Hier geht es zur barrierefreien Textversion.

Geschlecht, Alter und Bildung der Teilnehmenden, Details siehe Textversion
Muttersprache und Beeinträchtigungen der Teilnehmenden, Details siehe Textversion

Zweitens wurde die vom 13. bis 19. August durchgeführte Hitzebefragung bereits ausgewertet und soll dieses Jahr auf mehreren wissenschaftlichen Konferenzen vorgestellt werden. Die Befragung zeigt: Die Teilnehmenden passten ihr Mobilitätsverhalten bei Hitze teilweise an. An Hitzetagen waren die Befragten weniger zu Fuß unterwegs, nämlich durchschnittlich nur noch 44 statt sonst 58 Minuten pro Tag. Unverändert war jedoch die Nutzung des Fahrrads, des ÖPNV und des Autos.

Die Mobilität während der drei Hitzetage veränderte sich bei durchschnittlich knapp 30 % der Teilnehmenden, die meisten nutzen ein anderes Verkehrsmittel. Darüber hinaus machten sich viele Befragte während der Hitzetage mehr Sorgen im Vergleich zu den Nicht-Hitzetagen, vor allem zu Pflanzen und Bäumen (50 %), Wiesen und Grünflächen (30 %) oder zur Gesundheit von Angehörigen oder nahestehenden Personen (30 %). Das Wohlbefinden der Personen war an Hitzetagen signifikant schlechter im Vergleich zu den Nicht-Hitzetagen. Je mehr Hitzesorgen sich die Personen machten, um so schlechter war ihr Wohlbefinden.

2. Forschungsgruppe Gesunde Mobilität für alle 

An der Forschungsgruppe „Gesunde Mobilität für alle“ beteiligten sich 49 Personen und es wurden 23 Forschungsmappen an uns zurückgesendet. Die Citizen Scientists führten dabei insgesamt 26 Interviews durch und füllten jeweils über 20 Steckbriefe und Stadtteilkarten aus. Gemeinsam mit der Forschungsgruppe „Stadtklima“ wurden in dieser Gruppe 115 Schnappschüsse zu guten und schlechten Beispielen der Alltagsmobilität eingereicht.

Die Ergebnisse zeigen insgesamt, dass gesunde Mobilität durch barrierefreie, einfache und sichere Wege, gute Geh- und Radwegqualität, körperliche Aktivität, frische Luft, zuverlässigen, bezahlbaren und barrierefreien öffentlichen Nahverkehr und die Reduktion des Autoverkehrs gekennzeichnet ist. Sicherheit, Stressfreiheit und soziale Interaktionen spielen dabei eine zentrale Rolle.  

Interview-Zitat zu der Frage: Was ist sozial gerechte Mobilität?

“[…] dass [...] Mobilität für jeden nutzbar ist, für jeden gut erreichbar und bezahlbar. Dass für jede Person der Weg oder die Tür, das Gebäude da entsprechend barrierefrei ist und entsprechende Hinweisschilder oder Leitlinien bereitstehen […] Oder auch gewisse Personenhilfe […], wenn diese benötigt wird.”  

Die Auswertung der Stadtteilkarten und Schnappschüsse zeigte viele Beispiele, in denen die Zielgröße gesunder und gerechter Mobilität noch nicht erreicht ist: Meist handelt es sich um schlechte Fuß- und Radwege, fehlende Barrierefreiheit insbesondere im ÖPNV, dabei häufig fehlende oder nicht funktionierende Aufzüge, Lärm, Luftverschmutzung und mangelnde Verkehrssicherheit. Mangelnde Verkehrssicherheit war dabei ein Querschnittsthema, das unterschiedlichste Dimensionen betraf, von schmalen Radwegen, schwierigen Abbiegesituationen bis hin zu kurzen Ampelphasen. 

 

Positiv hervorgehoben wurden grüne und ruhige Orte sowie gelungene Barrierefreiheit oder Fahrradstraßen. Wetterbedingungen, insbesondere Hitze, beeinflussen die Mobilität stark und führen zu Einschränkungen, insbesondere bei gesundheitlich beeinträchtigten Personen. Kritisiert wird die stark autofokussierte Mobilität und die mangelnde Umsetzung bestehender Gesetze wie des Berliner Mobilitätsgesetzes. Diskriminierung aufgrund von gesellschaftlichen Strukturen wie Sexismus, Ableismus und Rassismus wird ebenfalls thematisiert.  
 

Die Erkenntnisse der Forschungsgruppe betonen die Notwendigkeit von Maßnahmen wie baulichen Verbesserungen, rechtlichen Anpassungen, mehr Grünflächen und einer stärkeren Sensibilisierung für die Bedürfnisse verschiedener Bewohner:innen Berlins. 

Stark vergrößerter Kartenausschnitt eines Berliner Bezirks mit mehreren farblichen Markierungen in Grün, Orange und Blau

Abbildung 3: Beispiel einer Stadtteilkarte. Orange: negative Beispiele wie etwa kurze Grünphasen an Fußgängerampel (2); grün: positive Beispiele wie etwa breite grüne Radwege (4); blau: Verbesserungsvorschläge wie mehr Sauberkeit.

Bushaltestelle mit vollverglastem Unterstand im Sonnenschein

Abbildung 4: Eingereichtes Foto zum Thema Stadtklima: „Diese gläsernen Bushaltestellendächer bringen so gar keinen Hitzeschutz. In der Haltestelle entsteht ein Gewächshauseffekt und es ist unangenehm heiß bis drückend. Hier sollten lieber die Haltestellenhäuser mit dem festen Dach stehen.“

3. Forschungsgruppe Stadtklima 

 

In dieser Gruppe haben 37 Bürger:innen mitgeforscht. Sie haben insgesamt 21 Forschungsmappen eingesendet, darunter zahlreiche Nachrichten aus der Zukunft, ausführliche Protokolle zu Luftqualitätsmessungen, Mindmaps zu ihrer eigenen Mobilität und einige Interviews zu Wettererfahrungen und zum Wetterempfinden durchgeführt. Zudem wurden zahlreiche Schnappschüsse zu Mobilitätserfahrungen oder positiven sowie negativen klimatischen Bedingungen innerhalb Berlins eingesendet. 

Große grüne Wiese am Wegesrand im Sonnenschein

Abbildung 5:  Eingereichter Schnappschuss Tempelhofer Feld.

Sehr breiter gepflasterter Weg

Abbildung 6: Eingereichter Schnappschuss Sowjetisches Ehrenmal – eine Betonwüste.

Beispiel eines Beobachtungsfragebogens zu einem Luftschadstoffmessgerät mit Fragen zum Wetter oder zu Luftschadstoffarten

Abbildung 7: Eingereichter Beobachtungsfragebogen zur Luftschadstoffmessung.

Mindmap zur Leitfrage Was beeinflusst deine Mobilität?, in der Beispiele wie Zeit und Gesundheit genannt werden

Abbildung 8: Eingereichte Mobilitäts-Mindmap.

Die Messung der Luftqualität mit dem Messgerät “Atmotube” bezogen sich auf den Luftschadstoff “Feinstaub”. Die Teilnehmenden der Forschungsgruppe fanden heraus, dass die Luftqualität in und um den ÖPNV, an Baustellen und in direkter Umgebung von Rauchenden schlechter war. Gute Luftqualität wurde generell in Berlin, auf Grünflächen, nach Regen und überraschenderweise teilweise auch an Straßen mit viel Kfz-Verkehr gemessen. Ein weiterer Lerneffekt war das Verständnis der Messung an sich: die Verteilung der Luftschadstoffe in der Atmosphäre ist sehr komplex und wird in Berlin durch den lokalen Verkehr beeinflusst, jedoch existieren auch Quellen der Luftschadstoffe außerhalb Berlins, die die aktuellen Messungen beeinflussen. Auch die Qualität der Messgeräte spielt eine wichtige Rolle. Aufbauend auf den Messungen wurden folgende Wünsche geäußert: mehr öffentliche Aufenthaltsorte, mehr Grünflächen, Orte mit schlechter Luftqualität verändern und weniger motorisierter Individualverkehr. 

Die Teilnehmenden der Forschungsgruppe fanden in ihren Interviews heraus, dass vor allem starke Hitze und Kälte die Mobilität beeinflussen. Bei Regen, Eis oder Schnee wird vermehrt der ÖPNV genutzt und chronisch erkrankte Personen reagieren besonders sensibel auf Temperatur- oder Wetterumschwünge. Allgemein beeinflusst das Wetter auch körperliches Wohlbefinden und die Motivation rauszugehen. Die persönlichen Erfahrungen mit Extremwetter führen teilweise zu Verhaltensänderungen: Bei Hitzewellen werden beispielsweise bestimmte Wege oder Tageszeiten vermieden. 

4. Forschungsgruppe Engagement und Wandel 

In dieser Gruppe haben 22 Bürger:innen mitgeforscht. Sie haben insgesamt 11 Forschungsmappen eingesendet und dabei zahlreiche Interviews mit engagierten und/oder benachteiligten Personen geführt, Steckbriefe zum eigenen Engagement und Nachrichten aus der Zukunft formuliert, sowie einige teilnehmende Beobachtungen bei Veranstaltungen wie Fahrradwerkstätten oder Demonstrationen gemacht und Schnappschüsse eingesendet, bei denen das Engagement in der Stadt für eine bessere Mobilität sichtbar wird.

Viele Personen fahren mit Fahrrädern auf einer großen Straße durch die Stadt

Abbildung 9: Eingereichter Schnappschuss „ADFC-Sternfahrt im Juni 2025“. 

Dunkel vertäfelter Raum, in dem mehrere Menschen an Tischen sitzen

Abbildung 10: Eingereichter Schnappschuss „Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick, Berlin. Tagesordnungspunkte: Beschluss des Kiezblock in Alttreptow, Ablehnung eines Antrages Tempo 50 statt 30.“ 

Motivation und Wirksamkeit im Engagement

Die Auswertung der Studienmaterialen zeigt, dass vor allem soziale Gerechtigkeit und sozialer Austausch die Befragten zum zivilgesellschaftlichen Engagement in Bereichen von Mobilität und Stadtgestaltung, Gesundheit, Inklusion oder Umweltschutz motivieren. Es motiviert die Teilnehmenden und die interviewten Personen oft das persönliche Empfinden von Ungerechtigkeit und Solidarität mit benachteiligten Gruppen. Dabei geht es ebenso um die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung oder Kindern wie um die Benachteiligung von anderen Verkehrsteilnehmenden gegenüber den Autofahrenden. Auch die Unzufriedenheit und der Ärger über die Mobilitätssituation in Berlin, sowie der Wunsch nach einer lebenswerten Stadt motivieren die Befragten.

Das Engagement selbst bietet den Engagierten sozialen Austausch, ein Gemeinschaftsgefühl und Zugehörigkeit. Es wird auch viel von Freude am Engagement und diversen Erfolgserlebnissen berichtet, welche die wahrgenommene Wirksamkeit steigern. Genannt wurden etwa sichtbare Erfolge wie etwa die Installation von Pollern in der Schulwegsicherung; die Möglichkeit anderen Menschen zu helfen oder sie etwa über Veranstaltungen zu mobilisieren  sowie die Wertschätzung der eigenen Arbeit. Insgesamt bestätigen und ergänzen diese Studienergebnisse den wissenschaftlichen Forschungsstand, dass Engagement viele positive Effekte hat – gesellschaftlich wie persönlich.

Ebenso oft werden jedoch auch negative Erlebnisse im Engagement geschildert. Diese zeigen sich vor allem bei der Auseinandersetzung mit Behörden und Bürokratie sowie in der Ergebnislosigkeit des eigenen Engagements. Wiederkehrendes Beispiel dafür ist die mangelnde Umsetzung der Rechtslage im Sinne von Mobilitätsgesetz oder Radentscheid. Auch zu wenige oder schlecht umgesetzte Beteiligungsprozesse werden häufig kritisch diskutiert und es wird mehr tatsächliche Beteiligung gewünscht. Eine solche Beteiligung sollte frühzeitig, niedrigschwellig und möglichst vor Ort kommuniziert werden, wünschen sich die Citizen Scientists, wie die Zukunftsvision in der folgenden Abbildung zeigt. 

Selbst gezeichnetes Plakat mit der Aufschrift, dass Kreuzung nächstes Jahr umgestaltet wird und Aufforderung zum Mitwirken

Abbildung 11:  Postkarte zu Beteiligung in der Zukunft. Text auf der Rückseite:
 

„Lieber Freund! Dieses Plakat habe ich jetzt mehrfach an der Kreuzung gesehen, für die ich mir schon so lange bessere Bedingungen für mich zu Fuß und die Radfahrenden wünsche (und die nahe Bushaltestelle). Wie habe ich mich früher oft darüber geärgert, von Umbauten zu Straßen und Plätzen erst zu erfahren, wenn die Bauarbeiten schon begonnen werden und alle Entscheidungen bereits gefallen sind. Wie schön, dass es jetzt vielleicht auch anders geht [...]!“



Gerechtigkeit und Stärkung von demokratischen Kompetenzen

Insbesondere in den teilnehmenden Beobachtungen an Veranstaltungen, aber auch in Interviews, Schnappschüssen und den Diskussionen während der Workshops wurde deutlich, dass Engagementmöglichkeiten sozial ungerecht verteilt sind. Es ist für Menschen mit Behinderung, mit wenig zeitlichen Ressourcen, niedriger formaler Bildung, Migrationsgeschichte oder Sprachbarrieren oft schwer, sich zu engagieren.

Nicht zuletzt zeigt sich vor allem in den Interviews die Bedeutung von zivilgesellschaftlichem Engagement für den Aufbau und Erhalt demokratischer Kompetenzen in der Bevölkerung. Das erlernte "Agieren im politischen Raum", wie eine interviewte Person es nennt, umfasst unter anderem das Wissen um Beteiligungs- und Kontaktmöglichkeiten (etwa Bezirksverordnetenversammlung oder Bürgeranfragen), sowie Kompetenzen in der Bildung von Initiativen und Vereinen oder die Organisation von Demonstrationen. In ihrer Arbeit können Engagierte auch eine Vermittlerrolle einnehmen, wie eine interviewte Person es auf den Punkt bringt: „Und ich glaube, ein Punkt, wenn man das Engagement [...] politisch sieht, ist den Leuten klarzumachen, was Demokratie bedeutet.

Die Bedeutung dieser demokratischen Kompetenzen ist dabei tragend für die organisierte Zivilgesellschaft und damit für das Funktionieren der Demokratie an sich. 

Ausblick: Wie kann die Studie „Mobil auf Deine Weise“ in Berlin weiter wirken?


Unsere Citizen Scientists haben viel Zeit und Engagement investiert. In ihrer Forschung und in zahlreichen Workshops haben sie zentrale Erkenntnisse erarbeitet und daraus konkrete politische Forderungen formuliert. Diese Forderungen werden derzeit in einem Positionspapier für den Berliner Senat zusammengefasst. Vorgestellt werden sie bei der Abschlussveranstaltung am 27. März 2026 von 16:00 bis 19:00 Uhr an der FU Berlin. Dort wollen wir die Ergebnisse präsentieren und mit politischen Vertreter:innen diskutieren. Alle Studienteilnehmenden sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren. Das Forderungspapier soll dabei helfen, die Studienergebnisse weiterzutragen und Schritt für Schritt konkrete Verbesserungen für die Mobilität in Berlin zu erreichen.

Veranstaltungstipps im März

10. bis 12 März 2026 – mobility move 
Die mobility move 2026 in Berlin ist eine Fachkonferenz mit begleitender Messe für den straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehr. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Elektromobilität, autonomes Fahren, KI, Digitalisierung sowie aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven im ÖPNV. Neben Fachforen und Ausstellerpräsentationen bietet die Veranstaltung vielfältige Networking-Möglichkeiten für Branchenvertreter aus Verkehr, Politik und Wirtschaft.  Mehr Infos 

 

10. März 2026 – Diskurs am Dienstag: Gut ankommen: Schulstraßen für mehr Sicherheit und Selbstständigkeit 

Eine Möglichkeit, Schulwege sicherer zu gestalten, ist das Einrichten von Schulstraßen. Straßen können dauerhaft oder nur zu Schulbeginn und -ende für Pkw gesperrt werden. Auch eine teilweise Sperrung, bei der einzelne Fahrspuren für den Fuß- und Radverkehr freigegeben werden, ist möglich. Im Diskurs am Dienstag stellt Dr. Olaf Dilling, die rechtlichen Grundlagen und Verfahrensschritte vor, mit denen Kommunen Schulstraßen erfolgreich einrichten können. Mehr Infos 

 

16. und 17. März 2026 – Quartiersstraßen entsiegeln, begrünen und beleben  

Für Umbaumaßnahmen in dem stark begrenzten und von Nutzungskonflikten betroffenen Verkehrsraum braucht es Strategien der wassersensiblen Stadt, der integrierten Planung und den Blick auf die Machbarkeit. Im Seminar werden Herausforderungen identifiziert und erfolgreiche Instrumente vorgestellt, um urbane Transformation umsetzbar und das veränderte Straßenklima spürbar zu machen. Mehr Infos

 

19. März 2026 – Wenn Mobilitätsprojekte auf Widerstand stoßen 

Viele Städte und Gemeinden wollen Mobilität nachhaltiger, sicherer und gerechter gestalten. Doch sobald Straßenräume neu verteilt oder vertraute Wege verändert werden, stoßen gute Ideen oft auf Skepsis und Widerstand. Entscheidend ist, wie Kommunen damit umgehen. Wo frühzeitig und verständlich kommuniziert wird, wo Dialog entsteht und unterschiedliche Interessen ernst genommen werden, wächst Vertrauen und Akzeptanz für neue Lösungen. Das Seminar zeigt, wie durch klare Sprache, offenes Zuhören und glaubwürdiges Handeln Mobilitätsprojekte auch unter schwierigen Bedingungen gelingen können. Mehr Infos 

 

27. März 2026 – Abschlussveranstaltung „Gesunde und gerechte Mobilität für alle in Berlin“
Über 200 Bürger:innen in Berlin forschten in der Citizen-Science-Studie „Mobil auf Deine Weise“ gemeinsam mit einem Team der FU Berlin und des IÖW. Im Zentrum stand die Frage, wie eine gesunde und gerechte Mobilität für alle in Berlin möglich ist. Die Veranstaltung stellt die Studienergebnisse und die gemeinsam erarbeiteten Forderungen vor und lädt zur Diskussion mit Akteuren aus Politik und Verwaltung ein. Programm und Anmeldung